Geschichte der Loge
Im Jahre 1920 begann die Planung zur Gründung einer neuen Johannis-Freimaurerloge, schließlich wurde
im Juni 1921 in einer Mitgliederversammlung der endgültige Beschluss gefasst, eine Loge unter dem Namen
Anschar zur Brüderlichkeit zu gründen.

Am 22. Oktober 1921 erfolgte dann die Lichteinbringung durch den damaligen Großmeister der Großen Freimaurerloge „Zur Eintracht“ i.O. Darmstadt unter Teilnahme von bereits 17 Anschar –Brüdern und 160 besuchenden Freimaurer-Brüdern.

Nach rascher Entwicklung der Mitgliederzahl wurde im Jahr 1925 der Kauf des eigenen Logenhauses
„Am Dobben 111“  in Bremen beschlossen, die Weihe dieses Hauses fand nach Umbau auf die Bedürfnisse der
Loge bereits am Oktober 1925 statt. Die Mitgliederzahl wuchs sehr schnell auf 90 Brüder – zunehmender wirtschaftlicher Druck, Verleumdungen und die politische Entwicklung führten zur Löschung des
maurerischen Lichts, d. h. Schließung der Loge, am 18. April 1933.

Es folgten daraufhin zwanglose Treffen der Brüder im privaten Kreis. Der Krieg und andere Entwicklungen
führten nach Kriegsende dazu, dass sich nur 26 Brüder wieder zusammenfinden konnten. Immerhin konnte
bereits im Jahr 1946 ein Johannisfest gefeiert werden.

Am 21. Juli 1947 erfolgte wiederum die erneute offizielle Anerkennung der Anschar durch die amerikanische Besatzungsbehörde, sodass am 16. Oktober 1947 die erneute Lichteinbringung erfolgen konnte.

Im Jahr 1955 konnte wiederum ein eigenes Logenhaus in Bremen zusammen mit 4 Logen bezogen werden. Nach wechselnder Mitgliederzahl durch die Jahre bis heute besteht die Loge aus 42 Brüdern, verstärkt durch 5
Doppel- bzw. Ehrenmitglieder bei stark gesunkenem Durchschnittsalter und stark gespreiztem Alter von
28 – 83 Jahren in einem harmonischen Logenleben.